Freilichtbühne Ebermannsdorf

Legende



"Wir faßten den Beschluß, dass der Mensch was machen muß"
FREILICHTTHEATER MAX UND MORITZ WIRD IN DIE TAT UMGESETZT!

Spielleiter: FRANZ PFAB


Seit Jahren verfolgen Siegfried König und Hans-Georg Hierl ein und dieselbe Idee. Nämlich, etwas Einmaliges, etwas Besonderes zu organisieren. Etwas für Jung und Alt. Lustig und doch anspruchsvoll. Die Idee, ein Stück für Kinder in besonderer Umgebung aufzuführen wuchs, und so auch der Gedanke eines Freilichttheaters.

Der urige Gutshof in Ebermannsdorf würde ein hervorragendes Umfeld für die geplante Spielstätte bieten, dachte man sich. Sogleich wurde der Besitzer Hubertus von Eyb von den Plänen unterrichtet und war sofort begeistert und bereit, das Gelände für diesen Zeitraum zur Verfügung zu stellen. Das "Freilichttheater Gutshof„ war geboren.

Der Zufall war es, der Hans-Georg Hierl bei der Einkleidung der Akteure der Tausendjahrfeier 2004 mit dem Kallmünzer Regisseur Bernhard Hübl bekannt machte. Dieser inszeniert nunmehr seit über 20 Jahren Theaterstücke verschiedener Genres. Hübl wurde kontaktiert und schnell einigte man sich auf die Aufführung des Klassikers „Max und Moritz“ von Wilhelm Busch. Sofort waren sich die Organisatoren und der Regisseur einig, sämtliche Rollen mit Laiendarstellern aus der ansässigen Bevölkerung besetzen zu wollen.

Gerade mal zwei Treffen waren notwendig um für alle wichtigen Figuren den passenden Theaterspieler zu finden. Die Rollenbücher wurden bereits verteilt. Als Spielleiter konnte erfreulicherweise Franz Pfab gewonnen werden, der bereits seit Jahren Regie bei der Ebermannsdorfer Theatergruppe führt.

Zeitgleich ist auch die Gestaltung des Gutshofes begonnen worden. Der Großteil des Hofraumes dient der Aufführung als Bühne. Im Eingangsbereich wurde eine nicht mehr benötigte kleine Garage abgerissen und in der Fortführung die Geländeböschung für die Tribüne, welche Sitzplätze für ca. 350 Personen bietet, hergerichtet. Diese wird nach Entscheidung der beiden Organisatoren über eine entsprechende Fachfirma angemietet, da eine Eigenkonstruktion zu kompliziert wäre und nicht kostengünstiger käme. Ein weiterer Aspekt ist die zu gewährleistende Sicherheit des Publikums.
Nach einem Aufruf zur Mitarbeit an Bühnenbau, Gastronomie, Technik usw. zeigten sich einige Ebermannsdorfer sehr hilfsbereit und haben ihre Unterstützung zugesichert. Auf diese freiwilligen Helfer wird man zur gegebenen Zeit zukommen, um die anstehenden Aufgaben bewältigen zu können.

Das Bühnenbild wurde bereits künstlerisch von Hans-Georg Hierl entworfen und Bernhard Hübl vorgelegt. Nach einer Detailbesprechung wurde die "Max-und-Moritz-Stadt", welche von Siegfried König mit seinem Helferteam originalgetreu aus Holz erbaut wird, von dem Regisseur als bespielbar abgesegnet. Bereits am 09. Oktober 2009 beginnt der Ernst des Spiels und die erste Probe findet statt.

Von Anfang an hegten Hans-Georg Hierl und Siegfried König die Idee, den Reinerlös der Veranstaltung einem gemeinnützigen Zweck zukommen zu lassen. Er soll zur lange anstehenden Restaurierung der Johanniskirche verwendet werden.