Freilichtbühne Ebermannsdorf

Pressebericht vom 22.09.2009

Breite Unterstützung für "Max und Moritz"

Die Organisatoren von "Max und Moritz", Hans-Georg Hierl (links) und Siegfried König mit dem vom Künstler Hierl entworfenen Bühnenbild. Bild: wec

Originelles Ebermannsdorfer Freilufttheater nimmt immer konkretere Formen an - Textbuch steht jetzt

Ebermannsdorf.
(wec) Die Vorbereitungen für das Freilufttheaterstück "Max und Moritz" laufen gut. Bei einem Arbeitstreffen im Pfarrzentrum stand auch die offizielle Übergabe des mittlerweile von Regisseur Bernhard Hübl fertiggestellten Rollenbuchs an Hans-Georg Hierl auf dem Programm.

Dazu kamen die Vorstellung des Bühnenbildes und die Verteilung weiterer Rollen. Hans-Georg Hierl begrüßte als einer der Organisatoren des geplanten Freilichttheaters "Max und Moritz" die zahlreich im Pfarrzentrum erschienenen Mitwirkenden und Interessierten sowie Regisseur Bernhard Hübl, Altbürgermeister Albert Gruber und den amtierenden Bürgermeister Josef Gilch. Das von Hierl entworfene Bühnenbild begeisterte die künftigen Theaterspieler ebenso, wie den erfahrenen Regisseur Bernhard Hübl.

Er lobte das "einmalige Meisterwerk" und musste gestehen, in seiner langjährigen Regielaufbahn noch nichts Vergleichbares bespielt zu haben. Siegfried König zeigte sich sehr erfreut über den Enthusiasmus der Mitwirkenden an dem Freilichtspiel. Mit der Übergabe des von Hübl erstellten Rollenbuches an Hans Georg Hierl seien nun sämtliche Texte und Regieanweisungen zu "Max und Moritz" festgeschrieben.

Rollen im Detail

Bernhard Hübl betonte, dass jeder einzelne Akteur ein wichtiges Glied im Ganzen sei und nur alle zusammen den Erfolg des Stückes ausmachen würden. Spielleiter Franz Pfab hat die Manuskripte mittlerweile an alle Mitspieler verteilt und bei einem weiteren Treffen die Rollen im Detail besprochen. Ein hohes Arbeitspensum verspricht das von Hierl entworfene Bühnenbild für Schreinermeister Siegfried König, der dieses aus Holz fertigen und mit technischen Raffinessen versehen wird. Zu guter Letzt wird die "Max-und-Moritz-Stadt" ihre malerische Oberfläche aus Künstlerhand erhalten.

Mühlenrad am Schauplatz

Tatkräftige Unterstützung beim Bühnenbau erhalten die Organisatoren außerdem von Hans Forster aus Pittersberg, der mit seinen Modellbauten bereits bei der Ebermannsdorfer Tausendjahrfeier 2004 begeisterte.

Das im Originalmaßstab erbaute Mühlenrad mit Wasserantrieb hat er bereits am Schauplatz, dem alten Gutshof auf dem Schlossberg, errichtet. König und Hierl dankten bereits im Vorfeld für die vielfältigen tatkräftigen Unterstützungsangebote der Gemeindebürger, die zu gegebener Zeit sehr gerne in Anspruch genommen würden.



Meldung vom 22.09.2009 Amberger Zeitung