Freilichtbühne Ebermannsdorf

Pressebericht vom 04.12.2009

Modellstadt für Max und Moritz

Bild (wec)

Freilufttheater nimmt Formen an - Bühne ist fertig, Gebäude sind auf Vordermann gebracht

Ebermannsdorf. (wec) Seit einigen Wochen sind die Proben zum Theaterstück "Max und Moritz" in vollem Gang, die einzelnen Figuren nehmen immer deutlicher Gestalt an. Regisseur Bernhard Hübl und auch Spielleiter Franz Pfab sind guter Dinge: Das Freilufttheater befindet sich auf dem besten Weg in die Umsetzung.
Mittlerweile hat Sigi König das Modell der künftigen Max-und-Moritz-Stadt nach dem Entwurf des Künstlers Hans-Georg Hierl im Maßstab 1:10 geschreinert. Die Planung wurde an die spielerischen Anforderungen angepasst, so dass die technischen Raffinessen und Höhepunkte problemlos umgesetzt werden können.

Anhand dieses Modells können sich die Akteure bei den Proben genau vorstellen, wo sie ihre Szene spielen werden. Und die echte Bühnenstadt wird exakt nach diesem Modell in solider Handarbeit von Schreinermeister Siegfried König und seinem Team, ohne jegliche Entlohnung, gebaut.

Kostenlos gezimmert

Das Podium für die musikalische Begleitung hat Franz Pfab mit Hilfe seiner Söhne und Thomas König bereits kostenlos gezimmert. Das dabei verwendete Material, alte Balken und Bretter, stammt von einer nicht mehr benötigten Scheune hinter dem Gutshof, was dem Ganzen ein zusätzliches historisches Flair gibt.

Bei diversen Mauer- und Putzarbeiten hat das Max- und Moritz-Team keine Mühen gescheut und schon verschiedene Gebäude auf Vordermann gebracht. Hans Forster als unermüdlicher Motor des Kulissenbaus hat bereits das große Mühlrad samt Dach montiert. Das ganze Team um die beiden Organisatoren Sigi König und Hans-Georg Hierl ist immer tatkräftig zur Stelle, wenn es um die Erledigung der zahlreichen Arbeiten geht.

Stallungen ideal

So nimmt der Ort des Geschehens, der Gutshof, allmählich Konturen an. Als nächstes stehen die Umkleidekabinen und Aufenthaltsräume hinter den Kulissen auf dem Plan.

Die alten Stallungen sind hierfür ideal geeignet und werden demnächst entsprechend hergerichtet.

Meldung vom 04.12.2009 Amberger Zeitung